Die Geschichte der EWV Port

Die Entwicklung der Elektrizitäts- und Wasserversorgung Port

1911Der Anfang

Man schrieb das Jahr 1911. Die Gemeinde Port zählte zu diesem Zeitpunkt ca. 30 bewohnte Häuser. Die Zeit der flackernden Petroleumlampen ging dem Ende zu. Der Gemeinderat entschloss sich zum Abschluss eines Energie-lieferungsvertrages mit den Bernischen Kraftwerke AG und zu einem Vertrag über die Erstellung einer elektrischen Verteilanlage. Die Anspeisung erfolgte mit Hochspannung von 8000 Volt bei 40 Hz. Die Niederspannung betrug 2 x 125 Volt. Mit diesem Netz durften während des Tages auch Motoren betrieben werden. Sie hiessen Tagesmotoren und waren mit einem automatischen Schalter ausgerüstet. Für die Beleuchtung wurden Kohlenfadenlampen verwendet, mit einer Leistung 10, 16 oder 25 Kerzen. Der Anschlusswert betrug 3,5 Watt pro Kerze. Die Minimalgarantie betrug 4 kW, auch wenn sie nicht gebraucht wurde. Die Kosten für die gesamte Anlage inkl. Trafostation betrugen damals Fr. 14'302.20. Die bauliche Entwicklung in Port blieb weiterhin gering. Volle 18 Jahre genügte die Anlage für die Versorgung der Gemeinde.

1930Neuer Energielieferungsvertrag

Im Jahre 1930 (Strompreis 21 Rp/kWh - Anm. Redaktion) folgte der Abschluss eines neuen Energielieferungsvertrages, verbunden mit dem Bau einer grösseren, turmähnlichen Trafostation mit getrennten Trafos für Licht und Kraft (wahrscheinlich TS Kürze - Anm. Redaktion). Fortan wurde die gelieferte Energie in der neuen Trafostation gemessen. Neu erfolgte auch eine Belastungsmessung. Die Niederspannung betrug jetzt 2x 125/220 Volt und 3x 380 Volt.
Eine Anhebung des Hochspannungsniveaus von 8000 Volt - 40 Hz auf neu 16000 Volt - 50 Hz stand bevor.

Mit dem neuen Energielieferungsvertrag war die Geburt der Wiederverkaufsgemeinde Port vollzogen. Eine sechsköpfige Elektro- und Wasserkommission wurde gewählt. Ein Anlagewart im Nebenamt konnte gefunden werden. Dieser besorgte fortan auch die Ablesung der Zähler und das Inkasso der Stromrechnungen.

Die anbrechenden Krisenjahre und die anschliessenden Kriegsjahre hemmten die bauliche Entwicklung weiter. Ganze 28 Jahre konnte diese Station jedoch ihre Pflicht erfüllen.

1958Erste Überbauungen

Erst die Überbauungen in den Gebieten Neumatt und Krummenmatt erforderten einen Netzausbau. Die Trafostation "WEST" beim Kindergarten musste im Jahr 1958 gebaut werden. Ein Projekt für eine Hochspannungs-Ringleitung mit den Standorten zukünftiger Trafostationen wurde bei der BKW in Auftrag gegeben. Dieses Projekt in seiner damaligen Form konnte restlos verwirklicht werden.

1964Trafostation "GUMME"

Überbauungen im Gebiet Gumme zwangen im Jahr 1964 zum Bau der Trafostation "GUMME". 

1967Trafostation "PORTMOOS"

Ein besonders strenges Jahr für die Elektrizitätsversorgung Port war das Jahr 1967. Der Energielieferungs-vertrag mit der Gemeinde Nidau für das Portmoos lief aus und sollte nicht mehr erneuert werden. Die Burgergemeinde hatte frühzeitig eine Restparzelle für eine Trafostation reserviert und diese der Einwohnergemeinde abgetreten. Zusammen mit der Kanalüberquerung wurde die Station "PORTMOOS" erstellt. Der zeitliche Aufwand des Anlagewartes im Nebenamt war nicht mehr zu verantworten. Ein fachkundiger Anlagewart im Hauptamt wurde gesucht und angestellt. Da auch die Wasserversorgung zu seinem Aufgabenkreis gehörte, wurde bald ein zweiter Mann nötig.

In der Zwischenzeit stieg die beanspruchte Leistung auf satte 700 kW. Zur Sicherstellung der Versorgung, vor allem der Industrie, musste eine zweite Einspeisung verwirklicht werden. Jetzt war das Zeitalter der Schaltuhren abgelaufen. Eine Fernsteuerungsanlage für die Programmsteuerung aller Zähler drängte sich auf. All diese Bedürfnisse konnten mit dem Bau der Messstation beim Stauwehr im Jahr 1967 verwirklicht werden. Der zweite grosse Schritt in der Entwicklung der Elektrizitätsversorgung war getan. Der Bauboom lief auf Hochtouren.

1968Trafostation "AEGERTENSTRASSE"

Im Jahr 1968 folgte der Bau der Station "AEGERTENSTRASSE".

1973Trafostationen "WEIHERWEG" und "GUMME"

Es folgten im Jahre 1973 die Station "Weiherweg" und der Bau des letzten Teilstückes des Hochspannungsringes zwischen den Stationen "WEIHERWEG" und "GUMME".

1974Trafostation "SABAG"

Auch das Industriegebiet im Portmoos brauchte noch Energie, was im Jahr 1974 den Bau der Station "SABAG" erforderte.

1975Trafostation "KURZE"

Mit dem Bau der Station "KUERZE" im Jahr 1975 wurde die im Jahre 1930 ausgebaute Turmstation nicht mehr gebraucht und konnte abgerissen werden. Sie war ohnehin technisch veraltet und vom Starkstrominspektorat abgeschrieben.

1980Neue technische Leitung und Trafostation "MEHRZWECKHALLE"

In der Zwischenzeit hat, ein fachkundiger Betriebsleiter die technische Leitung der Elektrizitätsversorgung übernommen. Für die Ablesung der Zähler wurde eine nebenamtliche Kraft eingestellt und das Rechnungswesen besorgte eine Halbtagsangestellte. Einen grossen Aufwand erforderte der Bau des Niederspannungsnetzes. Neben den Neuanschlüssen wurden fortlaufend alte Freileitungen durch Kabel ersetzt und in VerteiIkabinen geführt.
Im Jahr 1980 wurde die Mehrzwecksporthalle mit einer eigenen Trafostation gebaut. 

1984Trafostation "GEWERBE SPAERS"

Noch im gleichen Jahr wurde auch im Gebiet Bellevue eine Station erstellt - zur Entlastung der Station "WEIHERWEG". Als bis jetzt letzte Station erfolgte der Bau der Station "GEWERBE SPAERS“ im Jahre 1984.

1993Erneuerung Energiebeschaffung

Seit dem Bau der Messstation "SCHLEUSE" sind 25 Jahre verstrichen. Die damals eingebaute Fernsteuerung zeigt Altersschwächen. Viele Teile werden nicht mehr hergestellt. Reparaturen werden kostspielig. Die Einspeisung Brügg und Lyss werden immer mehr belastet durch weitere, am gleichen Strang hängende Gemeinden. Stromausfälle sind die Folge. Eine direkte Einspeisung ab Unterwerk Brügg der BKW bot sich an. Als Standort kam die bestehende Trafostation Aegertenstrasse in Frage. Mit dem Einbau einer zweiten Fernsteuerung ist der nahtlose Betriebsübergang von der alten zur neuen Fernsteuerung gesichert - ohne kostspielige Provisorien. Der für diesen Ausbau notwendige Kredit von Fr. 1,4 Millionen wurde an der Urnenabstimmung bewilligt. Im Jahr 1993 konnte das Vorhaben verwirklicht werden. Mit der nun zur Verfügung stehenden Leistung kann das Ganze, in der Bauzone liegende Land der Gemeinde Port, versorgt werden. Die Energiebeschaffung wäre somit abgeschlossen.

Wer hätte gedacht, dass gerade diese Messstation "AEGERTENSTRASSE" zu unerwarteten Ehren kommen würde. Sie ist nämlich im Versorgungsgebiet der Betriebsleitung Biel der BKW die 1000. Trafostation! Soll sie diese Ehre vor aller Unbill schützen und einen makellosen Betrieb sichern.

2002Ausbau des Mittelspannungsnetzes

Im Jahre 2002 wurde das Mittelspannungsnetz weiter ausgebaut. Mit dem Bau der TS SIS wurde ein zweiter Versorgungsring zusammen mit der TS Kürze und Port erstellt.

2007Investition in das Netz-Informationssystem

Mit dem Entscheid der EWV Kommission vom 17.10.2007 wurde ein weiteres Kapitel der Geschichte in der EWV Port geschrieben. Diese Kommission hat an ihrer Sitzung beschlossen, einen Kredit über Fr. 100'000.- zu sprechen, damit die Plandaten Strom und Wasser auf dem Netz-Informationssystem (NIS) der BKW erfasst werden konnten. Dieses System wird auch heute (2015) noch genutzt und ermöglicht uns via iPhone (oder Android) auf die Plandaten zugreifen zu können. Weiter wurde 2007 die TS Bellevue aus einer privaten Liegenschaft an den heutigen Standort gezügelt und damit dem Namen der Station alle Ehre gemacht.

2009Marktöffnung und Fertigstellung der NIS-Übernahme

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Elektrizitätsversorgung in der Schweiz war 2009 der Schritt der 1. Strommarktöffnung, welche neue Anforderungen und Herausforderungen an alle EVU’s stellte.
Im Rahmen dieser Marktöffnung können Kunden mit einem Energieverbrauch von mehr als 100‘000 kWh ihren Energieversorger selber auswählen.

Das Jahr 2009 wurde für die EWV Port nicht nur wegen der 1. Marktöffnung historisch, sondern auch wegen der Fertigstellung der NIS-Übernahme. Nach 2-jähriger Arbeit ist das Projekt (sicherlich dank etlicher geleisteten Überstunden) abgeschlossen.

2011Teilsanierung Trafostationen "WEST" und "GUMME"

2011 werden die Trafostationen West und Gumme teilsaniert.

2012Wasserversorgungsplanung und LED-Strassenbeleuchtung

In der Kommissionssitzung vom 22.02.2012 wurde der Grundsatzentscheid gefasst, eine Generelle Wasserversorgungsplanung (GWP) zu erstellen.

Mit der Sanierung der Lohngasse und der Vorbereitung der Verbindungen ins Lohn-Bellevue im Jahre 2012 werden in der Lohngasse, zum ersten Mal in der Geschichte der EWV Port, LED-Strassenbeleuchtungen der neusten Generation mit einer autarken Steuerung (regelbare Beleuchtungsstärke) und einem durchschnittlichen Verbrauch von 23 W (also 6.5 Kerzen) eingesetzt. 

Die Trafostation Weiher wurde saniert und für den geplanten Ausbaus des Gebietes Lohn-Bellevue verstärkt. Ein 1000kVA Trafo wurde zum ersten Mal auf dem Gemeindegebiet Port eingesetzt.

Die Rundsteueranlage FPR7 (Zentrale) aus den 90er Jahren mit einem Windows’95-Rechner wird mit einer FPS-Anlage (Linux-Betriebssystem mit Fernzugriff) ersetzt.

Erfreulicherweise durften 2012 ebenfalls die Büros der EWV Port im Betriebsgebäude an der Lohngasse 12 saniert und für die neusten Bedürfnisse ausgerüstet werden. Nicht nur das Mobiliar, auch die IT wurde 2012 neu beschafft. Alle Arbeitsplätze sind ersetzt und eine Inhouse-Serverlösung wurde professionell installiert.

Seit Mitte des Jahres 2012 ist das Abrechnungssystem von vier auf zwei Abrechnungen mit zwei Akontorechnungen umgestellt.

2013Umstellung Betriebswarte

2013 dürfte die Umstellung der Betriebswarte der Wasserversorgung Port von einer Inhouse- zu einer Hosting Lösung mit der SWG Worben ein Highlight gewesen sein. Um die Wasserverbrauchsdaten (Überwachung der Verluste à Leck) zu überwachen und Reportings zum Wasserverbrauch zu erstellen, verbanden wir uns fortan von Port auf das Leitsystem der SWG Worben.
An einer historischen Sitzung der EWV Kommission wurde am 22.09.2013 (Zitat aus der Sitzung: „schweren Herzens“) entschieden, 100% des Trinkwassers in Port bei der SWG Worben zu beziehen. Faktisch bedeutete dies das Ende der Benutzung der eigenen Trinkwasserquellen „Weiher und Spärs“. Wirtschaftliche Gründe und strengere Vorgaben des Kantons waren ausschlaggebend.

2014Neue Wasserleitungen und das erste MS-Kabel aus Aluminium

Die Erschliessung des Lohn-Bellevue (vorgesehen waren ca. 180 neue Wohneinheiten) wurde 2013-2014 erstellt. Hierfür wurden 6 neue Verteilkabinen (VK90 - VK99) gebaut und ca. 1600m Niederspannungskabel verlegt.

Zur Beleuchtung der Strassen wurden ca. 70 neue LED-Leuchten aufgestellt.

Die Trasse der MS-Leitung zwischen TS Bellevue und TS Gumme im Bereich Lohngasse, Jersingenstrasse musste umgelegt werden. Zwischen den beiden Trafostationen wurde ein neues MS-Kabel verlegt. Das erste MS-Kabel aus Aluminium in der Geschichte der EWV Port mit einem Kabelquerschnitt von 150mm2!!

Zur Versorgung mit Trinkwasser wurden ca. 1000m FZM-Wasserleitung verlegt, sowie 10 neue Hydranten zur Feuerbekämpfung aufgestellt.

In der MS Aegertenstrasse wurde die aus der 90er Jahren stammende Sendeeinheit der Rundsteueranlage ersetzt, womit bis auf den Einkopplungstransformator die gesamte Rundsteueranlage saniert worden ist.

Die Trafostation Mehrzwecksporthalle wurde 2014 saniert. Seit 2014 setzt die EWV Port nach Möglichkeit NS-Kabel aus Aluminium ein. Alle Hausanschlüsse werden mit einem GKN 3x35Al/25Cu ausgeführt.

2015Erhaltung der Rechtsform

Am 13.03.2015 entschied der Gemeinderat nach einer ausführlichen Überprüfung der EWV Port durch die Firma EVU Partners an der Klausurtagung mit einer Stimme Unterschied, die bestehende (unselbständige, autonome öffentlich-rechtliche Gemeindeunternehmung) Rechtsform der EWV Port beizubehalten und nicht in eine AG zu überführen.

2015 wurden in der Ringstrasse alle Hausanschlüsse, die Strassenbeleuchtung und die Trafostation Sabag saniert. Weiter wurde auch die gesamte Trinkwasserleitung ersetzt. In der TS Sabag wurde der zweite 1000 kVA Transformator eingesetzt.
Die Sanierung der Ringstrasse war zugleich auch der Startschuss für eine Gesamtsanierung der elektrischen Anlagen im Portmoos - gemäss dem Sanierungskonzept aus dem Jahre 2012. Etappenweise werden die alten Anlagen auf den neusten Stand der Technik gebracht.

Am 01.06.2015 feierte Jürg Geiser sein 35-jähriges Dienstjubiläum als Monteur EWV Port (übrigens: der Strompreis beträgt 22.5 Rp/kWh – vergleiche die Preise und das Jahr im Teil 1)!

Am 31.08.2015 stimmte der Gemeinderat dem Bau einer ganzflächigen Photovoltaikanlage auf der neuen Schule Port zu. Diese sollte die 1. Energieerzeugungsanlage der EWV Port werden!
Aktuell liegt der Tagesleistungsspitzenwert in Port bei 2500 kW und die Nachtspitze bei 3000 kW (also 847‘143 Kerzen).

2016Erfolgsgeschichte Portsolar®

Im Januar 2016 wurde nach 3-jähriger Arbeit die GWP Port vom Kanton (AWA) genehmigt und in Kraft gesetzt. Somit verfügt die Wasserversorgung nun über Richtlinien für die Anpassung der Anlagen an die heutigen Vorschriften, den Ersatz der alten Leitungen sowie die Optimierung der Leitungsquerschnitte. Sie dient als Basis für effizienten Mitteleinsatz und finanzielle Beiträge des Kantons.

Des Weiteren beinhaltet die GWP eine umfassende Analyse (Wasserbeschaffung, Versorgungssicherheit, Wasserspeicherung, Fremdwasserbezüge, etc.).

Am 22.02.2016 wurde zwischen dem ESB-Biel und der EWV Port ein Notwasserlieferungsvertrag für die Übergabestelle im Portmoos unterschrieben. Alle andern Übergabeschächte zwischen der EWV Port und der SWG wurden in diesem Jahr mit neuen Armaturen ausgerüstet und es wurden neue Wasserzähler eingebaut, welche nun auch den Durchfluss in l/min messen können. Dies hat den Vorteil dass Leckagen früher erkannt werden und z.B. eine Alarmierung per SMS möglich ist, bevor ein grosser Sachschaden entsteht.

Am 27.04.2016 befand die EWV Kommission über den Konzeptentwurf „Portsolar®“. Was damals noch niemand wusste: daraus wurde eine kleine „Erfolgsschichte“!

Ebenfalls 2016 wurde die gesamte Gusswasserleitung im Turnweg zwischen Gummenstrasse (Hydrant 26) und Schulweg (Hydrant 20) saniert und durch eine FZM 125 ersetzt (Länge ca. 280m). Die Projektkosten betrugen ca. Fr. 350'000.-.

Am 31.10.2016 fand die erste Medienkonferenz der EWV Port im Zusammenhang mit Portsolar® im Gemeindehaus Port statt. Das Projekt Portsolar® (Solarstrom von Port für Port) wurde den Medien (TeleBielingue, Canal3 und Bieler Tagblatt) vorgestellt. Der Betriebsleiter musste in verschiedenen Interviews Rede und Antwort stehen (bis am 31.12.2016 waren ca. 60% der Photovoltaikpanels verkauft).

Des Weiteren wurde 2016 die Schutzzonen der nicht mehr benötigten Quellfassungen Weiher und Spärs durch den Kanton aufgehoben.

Pünktlich zum Jahresende wurde die eigenständige Webseite der EWV Port (www.ewvport.ch) fertiggestellt, welche die 1to1 energy Seite und die Rubrik Energie / Wasser auf der Homepage der Gemeinde Port, ablöste bzw. zusammenführte.

2017Erste eigene Photovoltaikanlage und öffentliche Ladestation

Im Februar 2017 wird das neue Handbuch der Qualitätssicherung der Wasserversorgung Port sowie das Konzept Trinkwasserversorgung in Notlagen nach einjähriger Arbeit durch die EWV Kommission genehmigt.

Am 14.03.2017 wurde Jürg Geiser nach 37 Jahren bei der Gemeinde Port, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Zwischen der TS West und der TS Mehrzwecksporthalle wurde NS-seitig die Verbindungsleitung verstärkt (3x1x240/80), so dass im Störungsfall ein Teil der Last übernommen werden kann.

Am 28.06.2017 durfte die EWV Port die 1. eigene Energieerzeugungsanlage (Photovoltaik) auf dem Neuen Schulhaus einweihen (Spitzenleistung 297.54 kWp also 85‘011 Kerzen), welche den jährlichen Strombedarf von ca. 70 Vierpersonenhaushalten (275‘000 kWh) deckt. Die Marke Portsolar® wurde in diesem Jahr markenrechtlich geschützt.

Am Abend vom 28.06.2017 wurde in der Kommissionssitzung der Beschaffung eines rein elektrisch angetriebenen Personenwagens (e-Golf von VW 136 PS und 35kWh Tank mit maximaler Reichweite von ca. 250 km) zugestimmt. Womit die Kommission ein Zeichen für eine nachhaltige Mobilität setzt. Das Fahrzeug wird mit Portsolar® geladen und entsprechend gekennzeichnet. Fast gleichzeitig mit der Übergabe des Elektroautos an die EWV Port wurde am 07.11.2017 ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der EWV Port mit der Inbetriebnahme der ersten Öffentliche Ladestation (22 kW - https://www.evpass.ch/Map) für Elektroautos auf dem Gemeindegebiet Port (hinter dem Gemeindehaus) geschrieben.

Im Bereich Wasser hat sich die Strategie der EWV Kommission bezahlt gemacht. Nach etlichen negativen Jahresabschlüssen hat man nun, auch dank der Schliessung der eigenen Quellen, den „Turnaround“ geschafft und konnte in der Kommissionssitzung vom 23.08.2017 beschliessen, den Mengenpreis des Trinkwassers von Fr. 1.80/m3 auf Fr. 1.50/m3 zu senken.

2018Solarpreis für Schulhausneubau

An der Kommissionssitzung vom 31.03.2018 wurde beschlossen den Schliessplan der EWV Port nach 38 Jahren abzulösen und durch einen neuen Schliessplan zu ersetzen.
Ein für die Zukunft der Elektrizitätsversorgung wegweisender Entscheid wurde an der Sitzung vom 16.05.2018 gefällt. Die bestehende Reserveabgabestelle soll mit der Sanierung der Unterstation Brügg durch die BKW aufgehoben und stattdessen eine zweite Einspeisung für Port erstellt werden.

Mit der Urnenabstimmung am Sonntag, 10. Juni 2018, wird ein weiteres Stück Geschichte in der Elektrizitätsversorgung Port geschrieben. Die EWV Kommission und der Gemeinderat beabsichtigen einen Teil des Eigenkapitals der Spezialfinanzierung der EV Port (Fr. 2‘000‘000.-) in das Eigenkapital der Einwohnergemeinde Port zu überführen. Dieser Vorschlag wir mit überwältigendem Mehr von über 90% angenommen.

Ein in der Fachzeitschrift Bulletin erschienener Fachartikel sorgt im August 2018 für Furore. Durch das eidgenössische Starkstrominspektorat wird verlangt MS-Schaltanlagen der Typen WEVA Compact älterer Bauart (2011), notabene noch nicht 10-jährige Anlagen, schnellstmöglich zu ersetzen. Von insgesamt 12 Trafostationen waren in Port damit 8 Anlagen betroffen.

16.10.2018 der Schulhausneubau in Port erhält einen Solarpreis. Der Neubau wird mit dem „PlusEnergieBau®-Diplom 2018“ für seine Energieeffizienz ausgezeichnet. Die Projektverantwortlichen konnten das Diplom im Rahmen der Verleihung des 28. Schweizer Solarpreises 2018 in Sursee entgegennehmen.

Per Ende 2018 wurde praktisch die gesamte Sanierung der elektrischen Anlagen im Portmoos, welche mit der Sanierung der Ringstrasse 2015 gestartet wurde und auf dem Sanierungskonzept 2012 basierte, fertiggestellt.

2019Nutzung von Synergien

Anfang 2019 ist es soweit: nach 4-monatiger Planung wird an der ersten Sitzung der Kredit von Fr. 178'000.- zum Ersatz der WEVA Compact durch eine ebenfalls SF6 freie Anlage (Xiria der Firma Eaton, Holland) gesprochen. Alle WEVA Compact-Anlagen wurden im Laufe des Jahres 2019 ersetzt. An der gleichen Sitzung wird entschieden, dass sich die EWV Port der Beschaffungsstrategie des Strompools der Youtility anschliesst und als Partner diese aktiv mitgestaltet und professionalisiert.

Mit der Wahl von Christoph Senti an der Mitgliederversammlung vom 06.03.2019 nimmt zum ersten Mal ein Vertreter der EWV Port Einsitz im Vorstand des Bernischen Elektrizitätsverbandes. Dieser befasst sich primär mit technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Problemen der elektrischen Energie, ihrer Verteilung und Anwendung.

Ab April unterstützt die EWV Port die Nachbargemeinde Nidau mit dem Geschäftsführungsmandat der Elektrizitätsversorgung Nidau. Mit einem Energieumsatz von fast 30 GWh, 17 Trafostationen, 100 Verteilkabinen und ca. 7000 versorgten Endkunden ist die EV Nidau fast doppelt so gross wie die EWV Port. Die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten geschätzt und bedeutet für beide Seiten ein Gewinn, können doch Synergien genutzt und vom gebündelten Wissen profitiert werden.

Mit der Sanierung der Aegertenstrasse Ost, ab Weiherweg, wurden ca. 280m Wasserleitung (neu FZM 125), sowie 3 Hydranten erneuert und das elektrische Netz saniert.

Nach 7-jähriger Nutzung wurde im Oktober 2019 die gesamte IT inkl. Server erneuert. Dass das Timing in diesem Projekt gestimmt hat, machte sich dadurch bemerkbar, dass ein PC just an dem Tag nach der Migration das Zeitliche gesegnet hat.

Im Dezember 2019, fast als Weihnachtsgeschenk, einigten sich die Wasserversorgung Port, zusammen mit der SWG Worben, den 30-jährigen Wasserlieferungsvertrag, welcher am 31.12.2020 ausläuft, nach langen und harten Verhandlungen, per 01.01.2021 zu erneuern. Wir sind überzeugt, dass mit dem neuen Vertrag sowohl die SWG Worben als auch wir einen guten, nachvollziehbaren Vertrag ohne Risiken erarbeitet haben. Somit ist das Bestehen der Wasserversorgung Port bis auf weiteres gesichert.

2020EWV Port in einer ausserordentlichen Lage

Das Jahr 2020 hat wohl nicht nur bei der Elektrizitäts- und Wasserversorgung einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit dem Beschluss des Bundesrates an seiner ausserordentlichen Sitzung vom 16.3.2020 die «ausserordentliche Lage» für die Schweiz auszurufen, wurden alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe bis am 19. April 2020 geschlossen. Ausgenommen waren unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen. Er führte zudem ab Mitternacht Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland, Österreich und Frankreich ein. Zur Unterstützung der Kantone in den Spitälern, bei der Logistik und im Sicherheitsbereich hat der Bundesrat den Einsatz von bis zu 8000 Armeeangehörigen bewilligt.

Das EWV Port als Teil der kritischen Infrastruktur in der Schweiz wurde bereits mit «Passierscheinen» ausgerüstet, falls sich die Situation noch weiter verschärfen würde.

Die EWV-Kommissionssitzung vom 25.3.2020 wurde erstmals in der Geschichte per Microsoft Teams (Videokonferenz) durchgeführt.

In den Sommerferien 2020 werden 90 m Wasserleitung im Schulweg saniert. Die alte 100er Gussleitung wird durch eine 125 FZM ersetzt und 50 m Gussleitung (100) werden ausserbetrieb genommen.

Am 18.8.20 wird die Hauptleitung (250 GG) vom MS (Messschacht) Waldrain in der Kreuzung Weiherweg / Hüeblistrasse aufgeschnitten und ein 3er Kombischieber Weiherweg / MS Waldrain eingebaut.
Rund 100 m Wasserleitung (250 GG) in der Hüeblistrasse vom Weiherweg bis zur Riedmattenstrasse werden stillgelegt.

Aufgrund der Situation um Covid-19, wird an der Klausur des Gemeinderates Nidau vom 16.9.2020, die Eigentümerstrategie der EV Nidau viel später als geplant, beraten.

Der Gemeinderat Nidau verdankt die Weiterführung des auf Ende 2020 befristeten Geschäftsführungsmandats durch Port.

Mit der Umsetzung der Energiestrategie 2050 hat die Transformation der Energiebranche begonnen. Die damit einhergehenden neuen Verordnungen und Richtlinien führen bei den Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu grossen Veränderungen, sowohl aus technischer wie auch betriebswirtschaftlicher Sicht. Die zunehmende Komplexität muss mit zusätzlichem Fachwissen und Personal bewältigt und gewahrt werden

Um die Versorgungssicherheit und -qualität jederzeit hochzuhalten und dabei Kosten und Ressourcen auf einem optimalen Minimum zu behalten, ergriffen die EV Brügg, die EV Lengnau und die Elektrizitäts- und Wasserversorgung Port die Initiative und gründeten am 10.11.2020 die «Plattform Seeland».

Diese zielt auf eine stärkere Zusammenarbeit unter den drei Parteien ab. Gleichzeitig soll sie Dienstleistungen in den Bereichen Betriebsführung und Messwesen gegenüber kleineren bis mittelgrossen Energieversorgungsunternehmen (EVU) im Raum Seeland erbringen.

Gegen Ende November 2020 hat die 2. Welle des Coronavirus unser Land im Griff und bestimmt den Takt. Im Gegensatz zu Beginn des Jahres, als die ausserordentliche Lage durch den Bundesrat ausgerufen wurde, ist nun die Sachlage und die gültigen Massnahmen von Kanton zu Kanton verschieden. Dies führt zu vielen offenen Fragen und Unklarheiten, welche sich auch auf den beruflichen Alltag auswirken.
Mit der Ankündigung mehrerer Impfstoffe Anfang Dezember besteht aber Hoffnung, dass per Ende 2021 wieder etwas «Normalität» zurückkehrt.

Am 23.12.2020 schalten wir den Trafo der Trafostation SIS aus, nachdem am 12.12.2020 der letzte Kunde auf die TS Mehrzwecksporthalle umgeschaltet wurde.

Mit der Verstärkung der TS Mehrzwecksporthalle im Jahr 2014 ist genügend Kapazität vorhanden.

Die Trafostation SIS wird aufgehoben, da die Mittelspannungsanlage hätte saniert werden sollen.

2021Neue Stromlieferverträge mit Kunden ausserhalb des Versorgungsgebiets

An der 1. Kommissionssitzung vom 10.02.2021 wird der Kredit für die Anpassung des 16 kV-Netzes gesprochen. Aus den beiden Ringnetzen soll nach der Aufhebung der TS SIS ein Mittelspannungsnetz mit nur 1 Ring entstehen. Ein erster Teil, nämlich die Leitung zwischen TS West und TS Kürze wird 2021 realisiert. Der Teil TS Kürze und TS Gumme wird 2022 gebaut.

Leider haben wir die Pandemie 2021 immer noch fest an unserer Seite und müssen trotz der Möglichkeit der Impfung damit leben können.

Aber es gibt auch in diesem Jahr positives zu berichten, so darf die EWV Port neue Stromlieferverträge mit Kunden ausserhalb des Versorgungsgebiets von Port abschliessen. Diese entsprechen ca. 20% der verkauften Strommenge in Port und sind damit nicht unerheblich.

Seit Oktober bietet die EWV Port die Dienstleistung «Gebührenfakturierung» der EV Brügg über die bestehenden Verträge der Plattform Seeland an. D.h. die gesamten Stromrechnungen der Einwohnergemeinde Brügg werden im Auftrag durch die EWV Port erstellt.

An der letzten Sitzung der EWV-Kommission am 08.12.2021 beschliesst die Kommission, an der öffentlichen Ausschreibung der EV Nidau teilzunehmen. Es geht darum die technische Betreuung inkl. der Geschäftsführung 2023-2027 zu besorgen. Am 10.12.2021 ist die Offerte dazu in Nidau eingetroffen. Mit Spannung erwarten wir an wen der Zuschlag 2022 erfolgen wird.

Am 23.12.2021 wird die Wehrbrücke nach 18 Monaten Renovationszeit wieder vollständig eröffnet. Die EWV Port hat dabei im Zuge der Sanierung alle Vorbereitungen getroffen, um bei der Sanierung der MS Port eine 2. Einspeisung von der UST Brügg realisieren zu können.


2022Höchster Energiepreis in der Geschichte der EWV Port

Das Jahr 2022 beginnt im Februar mit der Invasion von Russland in die Ukraine äusserst turbulent. Nachdem sich die Situation rund um das Coronavirus Anfang Jahr entspannt hat, ist nun der Krieg auf europäischem Boden das vorherrschende Thema.

Damit einhergehende Verwerfungen am Energiemarkt sowie eine drohende Strommangellage lassen die Preise in der Energie zeitweise auf das 10-fache des üblichen Preises ansteigen.

Im April erhält die EWV Port den Zuschlag der Stadt Nidau für die technische und administrative Betriebsführung der EV Nidau von 2023-2027.

In der Kommissionssitzung vom 06.07.2022 beschliesst die EWV Kommission mit 17.4 Rp/kWh den wohl höchsten Energiepreis in der Geschichte der EWV Port. Dank einer vorausschauenden und kompetenten Beschaffungsstrategie (unter der Leitung von Gemeinderat Roland Knuchel) hat die EWV Port im Seeland neben der BKW AG und dem ESB, welche einen hohen Eigenproduktionsgrad haben, aber trotzdem den tiefsten Energiepreis in der Region.

An der Kommissionssitzung vom 17.08.2022, wird nach 5 Jahren, eine weitere Senkung des Wasserpreises beschlossen von CHF 1.50 auf CHF 1.40 /m3.

Mit der Freigabe des Kredites für die Sanierung der MS Port, wird an der Sitzung vom 19.10.2022 der Startschuss für die Erneuerung der zukünftigen elektrischen Haupteinspeisung von Port geschaffen. Ebenfalls an dieser Sitzung stimmt die EWV Kommission zu der EA Bellmund eine Offerte für die Dienstleistungen Netzführung, Administration und Abrechnung zu unterbreiten.

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit und befristet für ein Jahr erhält die EWV Port den Auftrag.

Um die zusätzlichen Dienstleistungen und Aufträge in gewohnter Qualität erfüllen zu können, vergrössern wir das Team der EWV Port im Bereich Projektleitung/Monteure mit einer Person, welche am 01.01.2023 beginnen wird. Eine weitere Person durften wir im Bereich der Abrechnung/Administration per 01.03.2023 anstellen. Das Team der EWV Port freut sich auf die Unterstützung und die Zusammenarbeit!

2023Einführung Smart Meter - Grundstein gelegt

Am 8. Februar, anlässlich der ersten Sitzung der EWV-Kommission im 2023, wird der Kredit für eine Photovoltaikanlage (ca.25 kWp) auf der zu sanierenden MS Port gesprochen.
Ein weiterer Meilenstein an dieser Sitzung, wird mit der Genehmigung der Büroerweiterungen für die EWV Port im Gemeindehaus gelegt. Es entstehen 4 zusätzliche Büroarbeitsplätze für das Team.

Der MS Ring TS SIS, TS Kürze und MS Port ist nun aufgehoben. Das Teilstück der MS Leitung TS West zur TS Mehrzweckhalle wurde ersetzt.

Das neue Abrechnungssystem von Encontrol ESL-EVU wurde eingeführt und der Kredit abgerechnet.

In der MS Aegertenstrasse mussten die Einkopplungs-Kondensatoren der Rundsteueranlage (nach ca. 30 Jahren Betrieb) ersetzt werden.

Mitte Jahr, erhält die EWV Port, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit Bellmund, das unbefristete Betriebsführungsmandat für die EA Bellmund.

An der Kommissionssitzung vom 4. Juli 2023 werden die Tarife für 2024 beschlossen. Die Tarifstruktur wird vereinfacht und auf vier Tarifkategorien reduziert. Sowohl bei der Energie als auch bei den Netzkosten gibt es in Zukunft einen Einheitstarif.

Ebenfalls an dieser Sitzung wird der Grundstein zur Einführung der Smart Meter in Port gelegt. Durch die am 1. November 2017 vom Bundesrat verabschiedete Energieverordnung sind die Netzbetreiber gezwungen, bis Ende 2027, 80 % der rund 2’500 Messeinrichtungen (in Port) zur Erfassung des Stromverbrauches auf ein intelligentes Messsystem umzurüsten.

Im November 2023 unterzeichnen die Gemeinden Port, Bellmund und die Stadt Nidau gemeinsam das neue Sicherheitskonzept ihrer Energieversorgungen. Für alle drei Gemeinden gelten nun identische Sicherheitsbestimmungen sowie Abläufe bei der Vornahme von Handlungen an den Stromanlagen.

Seit der ersten Marktöffnung im Jahre 2009 durchlief die EWV Port turbulente Momente – gezeichnet durch die immense Flut an neuen Vorschriften und Regulierungen.

Mit der Abstimmung zur Energiestrategie 2050 und der damit verbundenen Annahme des neuen Energiegesetzes, werden mit neuen Verordnungen, welche nun in Kraft treten, umgesetzt. Dabei sind viele Punkte unklarer denn je, und eine Beruhigung in der Energiebranche ist bei weitem nicht in Sicht!

Es war und ist nicht immer einfach, diese Veränderungen zu bewältigen. Die Führung jedoch, bestehend aus dem Betriebsleiter und seiner Mannschaft, dem zuständigen Gemeinderat mit seiner Kommission, hat die Klippen in diesen stürmischen Zeiten mit Bravour umschifft und dafür gesorgt, dass die EWV Port heute, im Jahre 2024, hervorragend dasteht.

  • Betriebsleiter Christoph Senti (100%)
  • Monteur und Stv. BL Dominik Aeschlimann, Iwan Vogt (100%)
  • Projektleiter/Monteur Dominik Dauwalder (80%)
  • Sekretariat Tabea Linder (50%), Erika Rothacher (100%), Andri Leuenberger (25%)
  • Zählerableser/in Jana Gasser, Jonas Senti, Yanic Bernhard
  • Lehrling Gemeindeverwaltung Port, Stadtverwaltung Nidau
  • 3896 Kunden per 31.12.2022

Port, Dezember 2023
Christoph Senti (CSe)
Betriebsleiter Eleltrizitäts- und Wasserversorgung Port

Transformatorenstationen 11
Haupteinspeisung MS Aegertenstrasse eingekaufte Leistung 7350 kW (10x mehr als vor 50 Jahren)
Reserveeinspeisung MS Port eingekaufte Leistung 3000 kW (10x mehr als vor 50 Jahren)
Mittelspannungskabel 6 km 16 kV (16‘000 Volt)
Kabelverteilkabinen 93
Niederspannungskabel 61 km 0.4 kV (400 Volt)
Hausanschlüsse 802
Elektrozähler 2500
Lichtpunkte der öffentlichen Beleuchtung (ca. 50% LED) 594
öffentliche Beleuchtung 4 km Kabel (230 Volt)
Energieabsatz pro Jahr ca. 17‘100‘000 kWh
Leitungen Total 32 km
öffentliche Versorgungsleitungen 18 km
Anschlussleitung (privat) 14 km
Hydrantenleitung 1 km
Wasserzähler 874
Hydranten 178
Streckenschieber 333
Wasserverteilung pro Jahr ca. 240‘000 m3
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